Mitteilungen & Presse

Kontakt bei Pressefragen und Medienkooperationen:

Dr. Georg Rüter & Dr. Stephan Pantenburg, Geschäftsführer

E-Mail: geschaeftsfuehrung@kho.de

 

Besucherregelung im Mathilden Hospital ab 22.08.2022

  • Besuchszeit: 12:00 bis 20:00 Uhr
  • Besuchsdauer: 60 Minuten
  • Jeder Patient kann zwei Besuchspersonen benennen, die im System abgespeichert werden.
  • Diese Besuchspersonen müssen nachweislich von Covid genesen oder geimpft sein und zusätzlich ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis einer offiziellen Teststelle mitbringen. Das gilt auch für geboosterte Personen. Bitte führen Sie Ihren Personalausweis mit sich.
  • Väter/Begleitpersonen dürfen generell während der Geburt anwesend sein. Hier erfolgt ein Schnelltest im Kreißsaal, falls die Geburt spontan einsetzt.  
  • Max. zwei Kinder unter 18 Jahren dürfen eine erwachsene Besuchsperson begleiten. Kinder benötigen ebenfalls ein negatives Schnelltestergebnis.
  • Eine FFP2-Maske (für alle Besucher ab 6 Jahren) ist während der gesamten Zeit im Krankenhaus korrekt über Mund und Nase zu tragen.
  • Bitte verzichten Sie auf Körperkontakt und halten Sie immer den gebotenen Abstand (mind. 1,5 Meter) zu allen Personen ein.
  • Bitte folgen Sie den Anweisungen des Krankenhauspersonals. Dieses kann jederzeit Besuche begrenzen.
  • In palliativen Behandlungssituationen oder bei Schwerkranken können wir in Einzelfällen besondere Ausnahmen gewähren - bitte melden Sie sich hier bei dem Stationsteam oder den behandelnden Ärzten. 
  • Bitte beachten Sie, dass wir keine regulären PCR-Tests und keine regulären Schnelltests für Besucherinnen und Besucher anbieten. Testzentren im Umkreis finden Sie hier.
    Sie finden auch ab dem 30.06.2022 weiterhin kostenfreie Testmöglichkeiten in der Nähe, beispielsweise in den Herforder BIEKRA-Testzentren. Sollten Sie ein anderes Testzentrum aufsuchen wollen, besteht als Besucherin oder Besucher unserer Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, sich von den Kosten von 3 € für die Selbstbeteiligung an den Tests befreien zu lassen. Hierfür ist ein Nachweis erforderlich, an dem wir mit Hochdruck arbeiten - wir bitten Sie diesbezüglich noch um ein wenig Geduld und infomieren Sie an dieser Stelle schnellstmöglich darüber. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Katholische Krankenhäuser unter einem Dach

Die Verschmelzung der Sankt Elisabeth Gütersloh GmbH mit den benachbarten katholischen Häusern zur neuformierten Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO) gGmbH ist am 1. Juli rechtskräftig umgesetzt worden. Damit konnte das zu Beginn des Jahres in Sondierungsgesprächen gesteckte ehrgeizige Ziel wie geplant zur Jahresmitte erreicht werden – die Weichen für eine gemeinsame, erfolgreiche Zukunft sind gestellt. 

Zum neuen Verbund mit Sitz in Bielefeld gehören die traditionsreichen Krankenhäuser Franziskus Hospital Bielefeld, Mathilden Hospital Herford, Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh, Sankt Vinzenz Hospital Rheda-Wiedenbrück, Sankt Lucia Hospital Harsewinkel, und Marienhospital Oelde. Die Farben des neuen Logos repräsentieren die KHO-Familie mit ihren sechs Standorten. Das Kreuz symbolisiert sowohl den Verbund als auch die Caritas im Sinne des Erkennungszeichens christlicher Kirchen und deren Geist der Nächstenliebe.

Insgesamt stellen in der neuen Gemeinschaft 3.237 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 1.787 im Pflegedienst und 421 Ärztinnen und Ärzte, die medizinische Versorgung der Patienten in der Region sicher. Bundes- und Landespolitik drängen die Krankenhausträger seit Jahren ihre Angebotsstrukturen enger miteinander abzustimmen, um damit Qualitätsvorteile und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Diese Vorteile sieht auch die KHO. Der Zusammenschluss stellt das Unternehmen auf ein breites, zukunftsträchtiges Fundament. „Wir führen wirtschaftlich gesunde Gesellschaften in diesen Verbund zusammen, die in 2021 einen Umsatz von 285 Millionen Euro erwirtschaften und dabei jeweils positive Jahrabschlüsse verzeichneten. Solides Wirtschaften ist von hoher sozialpolitischer Relevanz: nur so können Belastungen für Beitragszahler und Steuerzahler, vor allem für künftige Generationen, vermieden werden“, betont der Sprecher der Geschäftsführung Dr. Georg Rüter. Trotz sehr hoher Investitionen in den zurückliegenden fünf Jahren verfügt die KHO über eine solide Eigenkapitalbasis. 

„Von breit aufgestellten medizinische Fachzentren, einer guten, interdisziplinären Vernetzung bis zu attraktiven Aus- und Weiterbildungsangebote für das Personal: Im Verbund mit solider Finanzbasis können die kommenden Aufgaben gemeinsam geschultert und Synergien genutzt werden. „Wir wachsen zusammen, um zusammen zu wachsen“, betont Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg. „Wir sind dankbar, dass unsere Gesellschafter mit Weitblick diesen Verbund initiiert und konsequent vollzogen haben.“

In der konstituierenden Sitzung des Verwaltungsrates wurde Olaf Bartsch aus Gütersloh einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums gewählt, Dr. Georg Galle aus Bielefeld ebenfalls einstimmig zu seinem Stellvertreter. Für das Gremium zeichnen außerdem verantwortlich: Heinz Flege, Winfried Arbeiter, Joachim Fellmer, Marcel Giefers, Christian Grochtmann, Werner Twent, Wolfram Gerling, Karin Rodeheger und Gerhard Freitag. Jeder Gesellschafter ist mit zwei Vertretern im Verwaltungsrat vertreten. Die kollegiale Geschäftsführung bilden Dr. Georg Rüter und Dr. Stephan Pantenburg.

ein Herz mit den Farben der ukrainischen Flagge mit dem Mathilden Hospital im Hintergrund

Hilfe für die Ukraine

Der Krieg in der Ukraine stellt die Menschen dort derzeit vor die schlimmstmöglichen Herausforderungen: Sie werden aus dem Nichts heraus angegriffen und müssen um ihr Leben fürchten, richten sich auf eine Flucht aus ihrer Heimat ein oder aber müssen unter Lebensgefahr ihr Land verteidigen. Familien werden auseinandergerissen und sämtliche Strukturen dieser demokratischen Gesellschaft sind plötzlich ausgehebelt worden.

Viele Menschen solidarisieren sich und zeigen mit Gesten und Worten, dass sie die Kriegsereignisse verurteilen. Ebenso wie an die Ukrainer denken wir an die Menschen in Russland, die keinen Krieg wollen und die diese weitreichende politische Entscheidung einer Person nicht mittragen. Das alles bewegt auch uns hier seit mehr als einer Woche und wir sind darüber hinaus überwältigt von der Hilfsbereitschaft, die uns auch aus den Reihen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht.

Alle tragen den Gedanken von Frieden und Freiheit mit. Gerade jetzt merkt man das #hospitalmitherz nochmal sehr deutlich.

Unser Motto ist nämlich genau das: Anpacken! Als am Montagmorgen eine erste Bitte von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft im Franziskus Hospital eintraf, handelten die Verantwortlichen sofort: Ein erster PKW wurde mittags gepackt mit Materialien, die in der Ukraine jetzt besonders wichtig sind: Verbandsmaterialien, OP-Material und Behandlungsinstrumente. Vom Zentrallager in Bielefeld konnte der vollgepackte PKW noch am Abend in Richtung Kiew fahren.

Ein Spendenkonto wurde am Mittwoch eingerichtet, und die Bank für Kirche und Caritas (Paderborn) hat es sofort mit 10.000 € Startkapital ausgestattet. Das gesammelte Geld wird ausschließlich für Materiallieferungen zur ukrainischen Grenze verwendet. Kontodaten: Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen, IBAN DE32 4726 0307 0011 7604 17 (Verwendungszweck: Spende Ukraine).

Spendenquittungen werden selbstverständlich ausgestellt.

Spontan meldeten sich zahlreiche Mitarbeiter der KHO, um im Falle von möglicherweise eintreffenden Kriegsverletzten außerhalb der Arbeitszeit im OP oder in der Notfallambulanz zu helfen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seelsorge unterstützen mit Kollekten verschiedene Projekte. Sie rufen am kommenden Dienstag, dem 08.03.22 um 14:00 Uhr zu einem ca. 20-minütigen Friedensgebet in der St. Andreaskapelle des Franziskus Hospitals Bielefeld auf.

Wir werden mit verschiedenen weiteren Aktionen Flagge zeigen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Katholische Krankenhäuser wollen gemeinsamen Weg gehen

Die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen gem. GmbH und die Sankt Elisabeth Gütersloh GmbH wollen künftig gemeinsam agieren: Eigentümer, Verwaltungsräte und Geschäftsführungen beider Unternehmen arbeiten an einer gemeinsamen Unternehmenskonstruktion, die im ersten Halbjahr 2022 fertiggestellt sein soll. Mögliche Zusammenschlussvorhaben werden vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bundeskartellamt erörtert.
Bundes- und Landespolitik drängen bekanntlich die Krankenhausträger ihre Angebotsstrukturen enger miteinander abzustimmen, um damit Qualitätsvorteile und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Die beiden katholischen Träger mit ihren traditionsreichen Krankenhäusern Mathilden Hospital Herford, Franziskus Hospital Bielefeld, Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh, Sankt Lucia Hospital Harsewinkel, Sankt Vinzenz Hospital Rheda-Wiedenbrück und Marienhospital Oelde stellen sich dieser Zukunftsherausforderung und werden ihre Unternehmenspolitik eng miteinander abstimmen.

Die Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg und Dr. Georg Rüter erläutern einige Eckdaten: Im Jahr 2021 wurden etwa 50.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt; etwa 120.000 ambulante Patientinnen und Patienten suchten insbesondere die Zentralen Notfallaufnahmen auf. Spitzenreiter sind die beiden Krankenhausgesellschaften in der COVID-Versorgung: Seit Beginn der Pandemie wurden über 2.000 COVID-19-Patientinnen und Patienten behandelt, das sind mehr als in jedem anderen Krankenhausverbund Ostwestfalens; sowohl absolut als auch in Relation der Zahl der aufgestellten Betten.
Sehr erfreut berichten beide Geschäftsführer über die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Geburtenzahlen des Jahres 2021. So halfen die geburtshilflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt 3.662 Kindern das Licht der Welt zu erblicken. Dies bedeutete für die geburtshilflichen Kliniken Zu-wachsraten in Höhe von 2,5 % bis 9,8%.

Diese Versorgung stellten insgesamt 3.235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher, davon 1.796 im Pflegedienst und 419 Ärztinnen und Ärzte. Erwirtschaftet wurden im vergangenen Jahr etwa 260 Millionen Euro Umsatz; wie bereits im Vorjahr arbeiteten beide Gesellschaften ohne Defizite. Trotz sehr hoher Investitionen in den zurückliegenden fünf Jahren verfügen die Krankenhausunternehmen über eine solide Eigenkapitalbasis, sodass Befürchtungen eines Sanierungskurses unbegründet sind. Im Gegenteil: die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg von 2017 bis 2021, wobei insbesondere die kliniknahen Bereiche, also der Pflegedienst, der Funktionsdienst und der Ärztliche Dienst hiervon überproportional profitierten.

Auch für die Zukunft planen Dr. Stephan Pantenburg und Dr. Georg Rüter keinen Personalabbau, sondern sehen gute Chancen für einen weiteren Ausbau gemeinsamer Aktivitäten, beispielsweise in der Stärkung ausgewählter Fachbereiche, in denen das eine oder das andere Krankenhaus besondere Stärken hat. In der Zukunft wird es vor allem um die Akquisition und Bindung qualifizierter Fachkräfte gehen: Beide Krankenhausgesellschaften sind Akademische Lehrkrankenhäuser, das Sankt Elisabeth Hospital in Gütersloh bei der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster, das Franziskus Hospital Bielefeld bei der Medizinischen Hochschule Hannover, also bei zwei bundesweit herausragend renommierten Adressen. Die KHO gem. GmbH verfügt über ein eigenes, staatlich anerkanntes Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen, das auch die neuen Ausbildungsgänge der operationstechnischen und anästhesietechnischen Assistenten beinhaltet. Die Zahl der Ausbildungsplätze wurde in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich erhöht. Die Sankt Elisabeth Hospital gem. GmbH ist Teilhaber an der ZAB Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen mit einer Vielzahl von Ausbildungsgängen. Insgesamt bieten beide Gesellschaften jährlich rund 210 Ausbildungsplätze in Gesundheitsberufen an.

Die Vertreter der beiden Katholischen Krankenhäuser unterstreichen, dass es bei dem vorgesehenen Zusammenschluss nicht um konfessionelle Gründe geht, sondern um Unternehmenspolitik. Denn moderne Krankenhäuser sind hoch arbeitsteilige, technisch bestens ausgestattete Unternehmen, deren Qualitätsergebnis und Wirtschaftlichkeit in erster Linie durch die Grundsatzausrichtung der Unternehmenspolitik und vor allem durch die Kompetenz und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 100 verschiedenen Berufen erzielt wird. Die sehr lange Tradition aller sechs Krankenhaus-standorte – keiner ist jünger als 100 Jahre alt – bildet nach Einschätzung der beiden Geschäftsführer kein Ruhekissen, sondern vielmehr Verpflichtung und Ansporn für die Gestaltung der Zukunft, der sich die Krankenhäuser gern im Dienste der Patientinnen und Patienten und deren Kooperationspartner stellen.


Dr. Georg Rüter
Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen gem. GmbH
mit den Standorten Franziskus Hospital Bielefeld, Mathilden Hospital Herford, Sankt Vinzenz Hospital

Dr. Stephan Pantenburg
Geschäftsführer der Sankt Elisabeth Hospital GmbH
mit den Standorten Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh, Marienhospital Oelde, Sankt Lucia Hospital Harsewinkel

Dr. Andreas Koch und Dr. Detlev Scholz schauen lächelnd auf einen Bildschirm mit medizinischen Bildern

Ausgezeichnete Versorgung im Refluxzentrum OWL

Das Mathilden Hospital gehört deutschlandweit zu den herausragenden Krankenhäusern bei der Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit. Dies ist das Ergebnis einer Recherche von Klinik Kompass – einem Informationsportal für Patienten in deutscher und englischer Sprache. 
In unserer Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie werden die meisten Patienten mit der gastroösophagealen Refluxkrankheit behandelt (169 von insgesamt 180 Patienten im Jahr 2019). Insgesamt sind die Patientenzahlen in diesem Behandlungsbereich überdurchschnittlich hoch, dies spricht für die Erfahrung des Ärzteteams. Auch bei der Patientensicherheit schneidet unsere Klinik gut ab: 52 von 55 Kriterien für eine umfassende Hygiene sind laut dem letzten Qualitätsbericht für Krankenhäuser erfüllt. Last, but not least würden 80 Prozent der Patienten die Klinik weiterempfehlen. Dies ergab eine große Umfrage der Weissen Liste in Zusammenarbeit mit der Barmer Ersatzkasse und der AOK.

Bild: Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie, Dr. Detlev Scholz (re) und sein chirurgischer Kollege Chefarzt Dr. Andreas Koch (li).

Podcast "AusFragen - mit Abstand die beste Info" online"

Corona, keine Besucher, keine Veranstaltungen und Vorträge, keine Infos, keine Möglichkeit, eure Fragen loszuwerden? Ohne uns! Wir haben uns als Alternative zu unseren beliebten Präsenzveranstaltungen diesen Podcast einfallen lassen und so gibt’s das Ganze jetzt eben auf die Ohren – zum Hören im Auto, beim Joggen, beim Spazierengehen, beim Baden usw.
Wir, das sind Gesa und Carina aus der Abteilung für Qualitäts- und Kommunikationsmanagement.
Wenn ihr Ideen oder Fragen für kommende Folgen habt – egal, ob Pflege, Medizin, oder sonstige Gesundheitsthemen betreffend – meldet euch bitte jederzeit per Mail unter podcast@kho-bielefeld.de – wir freuen uns!

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